So finden Sie einen Sachverständigen für Immobilien

Eine Immobilie muss gelegentlich genau bewertet werden. Das kann ein Sachverständiger übernehmen, der auch ein amtlich anerkanntes, gerichtsfestes Gutachten erstellt. Dieses benötigen Besitzer bei zum Beispiel bei Angelegenheiten wie Ehescheidungen, Erbenauseinandersetzungen und für das Finanzamt.

Gutachten oder Immobilienbewertung durch den Makler?

Gut qualifizierte Immobilienmakler bewerten Häuser und Grundstücke ebenfalls präzise und stellen hiermit den genauen Verkehrswert fest, zu dem das betreffende Objekt derzeit und in dieser Region zu handeln ist. Doch wenn der Wert strittig ist und möglicherweise gerichtlich angefochten wird, muss ein öffentlich bestellter und vereidigter Gutachter die Immobilienbewertung übernehmen. Denn nur seine Gutachten werden vom Gericht bzw. von öffentlichen Behörden anerkannt.

Wie ist ein Sachverständiger zu finden?

Sie finden zertifizierte Gutachter am einfachsten online. Gerade Handelskammern führen Verzeichnisse über Sachverständige, denen Sie einen Titel der öffentlichen Bestellung und Vereidigung verliehen haben. Nur dieser Titel sichert Ihnen zu, dass das Gutachten gerichtsfest ist und offiziell anerkannt wird. Weitere fachliche Zertifizierungen stammen zum Beispiel von HypZert oder RICS. Auch TÜV oder DEKRA bieten Qualifikationen an. Achten Sie auch auf Erfahrungen und Referenzen. Fragen Sie auch Ihre Bank und in Ihrem Bekanntenkreis, ob jemand bereits gute Erfahrungen mit einem Sachverständigen gemacht hat. Letztlich ist es wie in jedem Berufsstand: es gibt absolute Expertinnen und Experten, aber auch solche, die sich ungerechtfertigter Weise als Sachverständiger bezeichnen.

Was kosten Immobiliengutachten?

Es gibt kein gesetzlich vorgeschriebenes Honorar, weshalb dieses frei verhandelbar ist. Umfassende Gutachten beginnen in etwa bei 2.000 €. Der Aufwand des Gutachters ist dabei nicht zu unterschätzen: bis eine Immobilie bis ins letzte, wertrelevante Detail durchleuchtet ist, dauert es doch eine gewisse Zeit. Ein qualitativ hochwertiges Gutachten erkennen Sie dabei auch an der Nachvollziehbarkeit. Außerdem sollte der inhaltliche Fokus nicht auf Rechtsvorschriften, sondern auf inhaltlich relevanten Aspekten Ihres Objekts liegen.

Welche Qualifikation hat ein Sachverständiger?

Eine klassische Ausbildung zum Sachverständigen für Immobilienbewertung gibt es nur an wenigen Hochschulen bzw. Akademien. Die meisten Sachverständigen bringen eine Ausbildung in anverwandten Disziplinen mit, wie Immobilienbranche, Architektur, Bauingenieurswesen, Betriebswirtschaft, Geographie, Geodäsie etc. Das interdisziplinäre Fachwissen, das beim Einstieg noch fehlt, muss sich nach und nach erarbeitet werden. Externe Zertifizierungen helfen dabei eine qualifizierten Sachverständigen zu erkennen, hierzu zählen unter anderem die öffentliche Bestellung und Vereidigung als Sachverständiger, Mitgliedschaften bei Berufsverbänden wie BIIS oder RICS oder Zertifikate wie die der HypZert.

Nach welchen Richtlinien bewertet ein Gutachter die Immobilie?

Für die Ermittlung des Verkehrswerts gibt es zahlreiche rechtliche Verordnungen. Diese sind neben anderen die Immobilienwertverordnung, die Bodenrichtwertrichtlinie, die Sachwert-, Ertragswert-  und Vergleichwertrichtlinie. Aber auch andere rechtliche Verordnungen, Vorschriften und Gesetze werden zugrunde gelegt.

Kann das Haus zu dem vom Gutachter ermittelten Preis verkauft werden?

Das Baugesetzbuch regelt im § 194 die Definition des Verkehrswerts. Hier heißt es, dass "der Verkehrswert durch den Preis bestimmt wird, der in dem Zeitpunkt, auf den sich die Ermittlung bezieht, im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und der Lage des Grundstücks oder des sonstigen Gegenstands der Wertermittlung ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre."  Das heißt, ist der Wert hiernach ermittelt worden, müsste der Preis zu erzielen sein. Abweichungen nach oben oder unten sind in einer gewissen Schwankungsbreite aber immer möglich. Und manchmal finden sich auch Interessenten, die für bestimmte Eigenschaften einer Immobilie wesentlich mehr bezahlen als andere. Dies sollte aber zumeist innerhalb marktüblicher Schwankungen passieren.

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